Roadtrip auf Mauritius: die besten Routen und Strecken
Aktualisiert am: August 2026
Wie lange braucht man für eine Rundfahrt um Mauritius mit dem Auto?
Die komplette Umrundung der Insel beträgt etwa 150 km und dauert 4 bis 5 Stunden ohne Halt. Mit Besichtigungen sollten Sie mindestens 2 Tage einplanen, um sie richtig zu genießen.
Warum einen Roadtrip auf Mauritius machen?
Mauritius ist ein ideales Reiseziel für einen Roadtrip. Mit ihren 1.865 km² ist die Insel kompakt genug, um in wenigen Tagen vollständig erkundet zu werden, aber gleichzeitig vielfältig genug, um von Region zu Region völlig unterschiedliche Landschaften zu bieten. Innerhalb einer Autostunde gelangen Sie von den weißen Sandstränden im Norden zu den grünen Schluchten von Rivière Noire, von den Zuckerrohrplantagen des zentralen Plateaus zu den vulkanischen Klippen im Süden.
Die Küstenstraße bietet außergewöhnliche Panoramen, die Dörfer im Landesinneren zeigen ein authentisches Mauritius, und die Bergstraßen im Zentrum führen zu atemberaubenden Aussichtspunkten. Der mauritische Roadtrip ist ein umfassendes Sinneserlebnis: die Farben der Lagune, der Duft der Gewürze auf den Dorfmärkten, das Rauschen der Wellen gegen die Basaltklippen im Süden.
Um sich optimal auf Ihr Abenteuer vorzubereiten, lesen Sie zunächst unseren Ratgeber zur Autovermietung auf Mauritius, um das richtige Fahrzeug zu wählen, und unseren Ratgeber zum Autofahren auf Mauritius, um sich mit dem Linksverkehr vertraut zu machen.
Auf einen Blick
| Wo | Die ganze Insel, mit nach Regionen gegliederten Routen (Norden, Süden, zentrales Plateau, Küste) |
| Richtpreis | Miete + Kraftstoff + Maut: etwa 125 bis 215 Euro pro Person für 7 Tage zu zweit |
| Zeitaufwand | Von 1 Tag (Rundfahrt zentrales Plateau) bis 3 Tagen (komplette Küstenrundfahrt) |
| Anreise | Mietwagen erforderlich, Linksverkehr; Straßennetz auf den Hauptachsen insgesamt gut ausgebaut |
| Beste Reisezeit | Ganzjährig möglich, aber Mai bis Dezember bevorzugen, um die starken Regenfälle im Januar/Februar zu vermeiden |
Entfernungen und Fahrzeiten: die wichtigsten Eckdaten
Bevor Sie Ihre Route planen, hier die wichtigsten Entfernungen. Diese Zeiten sind ohne Staus und ohne Halte geschätzt. Rechnen Sie 20 bis 30 % dazu für eine vorsichtige Fahrweise, wenn Sie sich erst an den Linksverkehr gewöhnen, und verdoppeln Sie den Wert, wenn Sie Port-Louis zur Stoßzeit durchqueren.
Port-Louis – Grand Baie: 25 km, etwa 40 Minuten.
Port-Louis – Flic en Flac: 30 km, etwa 45 Minuten.
Port-Louis – Mahébourg (Flughafen): 50 km, etwa 1 Stunde.
Grand Baie – Belle Mare (Osten): 35 km, etwa 1 Stunde über die Küstenstraße.
Flic en Flac – Le Morne: 25 km, etwa 35 Minuten.
Le Morne – Mahébourg: 50 km, etwa 1 Stunde.
Curepipe – Chamarel: 25 km, etwa 40 Minuten.
Komplette Umrundung der Insel (Küstenstraße): etwa 150 km, 4 bis 5 Stunden reine Fahrzeit.
Diese Zahlen bestätigen, wie kompakt die Insel ist. Selbst mit mehreren Stopps und Pausen verbringen Sie nie mehr als 2 bis 3 Stunden am Tag im Auto, wenn Sie Ihre Etappen gut planen.
Route 1: die große Inselrundfahrt in 2 Tagen
Diese Tour ist der absolute Klassiker für jeden, der auf Mauritius ein Auto mietet. Sie bietet einen vollständigen Überblick über die Vielfalt der Insel, vom belebten Norden bis zum wilden Süden, über die inneren Hochebenen.
Tag 1: der Norden und der Osten
Start von Grand Baie oder Port-Louis
Cap Malheureux: Beginnen Sie mit diesem malerischen Fischerdorf im Norden mit seiner berühmten kleinen roten Kirche vor türkisfarbener Lagune. Der Blick auf das Inselchen Coin de Mire ist bei klarem Wetter spektakulär. 20 Minuten ab Grand Baie.
Pamplemousses: Der Botanische Garten von Pamplemousses, einer der ältesten Tropengärten der Welt, ist einen zweistündigen Besuch wert. Die riesigen Victoria-amazonica-Seerosen sind spektakulär. Nehmen Sie einen lokalen Guide, um die ganze Vielfalt zu schätzen. 30 Minuten ab Cap Malheureux.
Weiterfahrt in den Osten: Richtung Belle Mare und Trou d’Eau Douce. Die Küstenstraße im Osten verläuft entlang türkisfarbener Lagunenstrände abwechselnd mit Fischerdörfern. Mögliche Stopps in Roches Noires oder am Strand von Belle Mare zum Baden.
Trou d’Eau Douce: charmantes Fischerdorf, Ausgangspunkt für Ausflüge zur Île aux Cerfs. Mittagessen in einem lokalen Restaurant am Wasser – der frisch gegrillte Fisch ist köstlich.
Île aux Cerfs: Wenn Ihr Zeitplan es zulässt, bringt Sie ein Bootsausflug ab Trou d’Eau Douce (20 Min. hin und zurück, etwa 500 MUR pro Person) zum schönsten Strand der Insel. Alles Wissenswerte zu diesem unverzichtbaren Ausflug finden Sie in unserem Ratgeber zur Île aux Cerfs.
Übernachtung in Belle Mare, Trou d’Eau Douce oder Mahébourg. Für Unterkünfte in dieser Region gibt Ihnen unser Ratgeber Übernachten in Belle Mare die besten Optionen.
Tag 2: der Süden und der Westen
Mahébourg und sein Markt: Wenn Sie an einem Montag vorbeikommen, ist der Markt von Mahébourg ein Muss. Schöne Kolonialarchitektur, lokales Treiben, Früchte und Gewürze im Überfluss. Das Marinemuseum (kostenlos oder geringer Eintritt) erinnert an die Schlacht von Grand Port 1810.
Die wilde Südküste: Route zum Leuchtturm von Gris-Gris, den schwarzen Klippen und den Wellen des Indischen Ozeans. Spektakuläre und wenig touristische Landschaften. Halt in Souillac und im Museum Robert Edward Hart. Hier endet die Lagune und beginnt der offene Ozean – ein radikaler Landschaftswechsel.
Chamarel: Aufstieg zur farbigen Erde von Chamarel (Eintritt kostenpflichtig, etwa 250 MUR pro Erwachsenem). Diese Hügel mit sieben Farbtönen aus vulkanischer Erde sind ein weltweit einzigartiges geologisches Phänomen. Der 83 Meter hohe Wasserfall von Chamarel ist nur wenige Autominuten entfernt. Sie können einen Ausflug nach Chamarel mit dem Wasserfall und der farbigen Erde buchen für eine vollständige geführte Besichtigung des Ortes.
Die Schluchten von Rivière Noire: Ein Halt am Aussichtspunkt der Schluchten bietet ein Panorama über den größten Regenwald der Insel. Die Straße durch den Nationalpark ist kühl und grün – ein eindrucksvoller Kontrast zur Hitze an der Küste.
Le Morne: eine als UNESCO-Weltkulturerbe eingestufte Halbinsel mit ihrem ikonischen Strand und dem Felsen des Morne Brabant, der stolz 556 Meter aufragt. Hier konzentrieren sich auch die weltbesten Kitesurf- und Windsurf-Spots. Für einen Aufenthalt in dieser wunderschönen Gegend siehe unseren Unterkunftsratgeber für Le Morne.
Flic en Flac: der letzte Strand vor der Heimfahrt, einer der längsten und lebhaftesten der Insel mit seinen Strandrestaurants. Rückfahrt nach Port-Louis oder Grand Baie am Abend. Für Unterkünfte in dieser Region listet unser Ratgeber Flic en Flac die besten Optionen auf.
Route 2: die Rundfahrt über das zentrale Plateau (1 Tag)
Weniger bekannt bei Touristen, aber faszinierend: Das zentrale Plateau zeigt ein ganz anderes Mauritius als an der Küste. Kühl, urban, authentisch.
Curepipe: Stadt im Landesinneren auf 550 Metern Höhe, bekannt für ihre Diamantengeschäfte und ihre kühlere Luft. Besuchen Sie den Trou aux Cerfs, einen erloschenen Vulkankrater, von dem aus der Blick über die gesamte Insel bei klarem Wetter außergewöhnlich ist. Freier Eintritt, kurzer Spaziergang vom Stadtzentrum.
Quatre Bornes: bekannt für ihren Donnerstags- und Samstagsmarkt, einen der besten Textilmärkte der Insel mit Kleidung, Stoffen und Accessoires zu unschlagbaren Preisen.
Rose-Hill / Beau Bassin: Zwillingsstädte mit schöner Kolonialarchitektur aus dem 19. Jahrhundert. Der Jardin de la Compagnie bietet einen angenehmen Spaziergang durch mit Flammenbäumen gesäumte Straßen.
Moka: modernes Wohnviertel mit dem charmanten Anwesen Eureka, einem restaurierten kolonialen Kreolenhaus. Typisches Mittagessen vor Ort in einem außergewöhnlichen Ambiente.
Floréal: Wohnort im Landesinneren, Ausgangspunkt für Wanderungen zum Pieter Both (823 m) oder zum Pouce (812 m). Für Wanderfreunde bietet unser Ratgeber Wandern auf Mauritius alle Wege im Detail.
Route 3: der tiefe Süden (1 Tag)
Der Süden der Insel ist die authentischste, am wenigsten touristische und für viele die schönste Region. Ideal für Reisende, die abseits ausgetretener Pfade unterwegs sein möchten.
Start von Le Morne oder Flic en Flac
Baie du Cap: authentisches Fischerdorf an der Südwestküste mit einer schönen geschützten Bucht. Typische Kreolarchitektur, in der Sonne trocknende Fischernetze.
Gris-Gris: die schwarzen Lavaklippen, von den Wogen des Indischen Ozeans umtost – eine wilde und großartige Landschaft. Kein Korallenriff dämpft hier die Kraft des Ozeans. Der Blick auf die brechenden Wellen ist hypnotisch.
Saint-Aubin: ehemaliges Zuckerrohrgut, umgewandelt in ein touristisches Anwesen. Besuch der Rumbrennerei (Rhum Saint-Aubin), des Vanillegartens und Mittagessen im kreolischen Speisesaal unter Palmen. Ein authentisches kulinarisches Erlebnis – mehr zur lokalen Küche erfahren Sie in unserem Ratgeber zur mauritischen Gastronomie.
Mahébourg: belebter Markt, kostenloses Marinemuseum, Blick auf die historische Bucht, in der 1810 die Schlacht von Grand Port stattfand. Die Gâteaux Piment und die Dholl Puris vom Markt sind ein Muss.
Blue Bay: der schönste Strand im Süden mit türkisfarbenem Wasser und Meerespark. Das Schnorcheln ist hier außergewöhnlich – Meeresschildkröten, Rochen und bunte Fische. Sie können einen Schnorchelausflug in Blue Bay buchen mit einem lokalen Guide, um den Meerespark unter besten Bedingungen zu erkunden.
Für die Organisation Ihrer Wassersportaktivitäten konsultieren Sie unseren Ratgeber Schnorcheln und Tauchen. Für einen Aufenthalt in dieser Region listet unser Ratgeber Blue Bay die besten Optionen auf.
Route 4: die Route der Aromen (1 Tag)
Eine thematische Route rund um die landwirtschaftliche und kulinarische Produktion der Insel – Destillerien, Teeplantagen, Naturparks.
Domaine de l’Étoile (Osten): Naturpark mit 4x4-Safaris, um die lokale Tierwelt (Hirsche, Affen, Wildschweine) zu beobachten. Ideal für Familien – unser Ratgeber Familienaktivitäten listet alle Optionen auf.
Bois Chéri: die Teeplantage von Mauritius, seit 1892 in Produktion, mit Museum, Besichtigung der Verarbeitungswerkstätten und Verkostung. Außergewöhnlicher Panoramablick auf den Süden der Insel von der Restaurantterrasse aus.
Domaine des 7 Vallées in Chamarel: Rumbrennerei Chamarel, eine der schönsten der Insel. Geführte Besichtigung der Brennkessel, Verkostung verschiedener Sorten. Der Rhum Chamarel gehört zu den besten des Indischen Ozeans.
La Vanille: Naturreservat im Süden mit Riesenschildkröten von Aldabra und Nilkrokodilen. Bei Kindern sehr beliebt, aber auch für Erwachsene angenehm.
Route 5: der komplette Küsten-Roadtrip in 3 Tagen
Für Reisende mit 3 vollen Tagen, die die gesamte Küste der Insel abdecken möchten.
Tag 1: die Nordküste und die Ostküste
Start von Grand Baie, Richtung Cap Malheureux, Pamplemousses, dann weiter zur Ostküste. Belle Mare, Trou aux Biches (von der Ostküste aus), Trou d’Eau Douce. Übernachtung in Belle Mare oder Trou d’Eau Douce.
Tag 2: die Ostküste und der Süden
Abstieg nach Mahébourg, Blue Bay, dann wilde Route nach Gris-Gris, Souillac, Saint-Aubin. Aufstieg nach Chamarel zur farbigen Erde. Übernachtung in Chamarel oder Rivière Noire.
Tag 3: der Südwesten und die Westküste
Le Morne am Morgen, Tamarin zum Mittagessen, Flic en Flac am Nachmittag. Rückfahrt nach Grand Baie oder Port-Louis am Abend über die Westküste. Sonnenuntergang über dem Meer, gesehen von Flic en Flac oder Le Morne.
Für ein strukturierteres Programm mit Unterkunftsideen für jede Etappe bietet unser Ratgeber Roadtrip-Route ein fertiges Programm.
Die schönsten Panoramastraßen, die Sie nicht verpassen sollten
Die Südküste von Le Morne nach Mahébourg: wild und wunderschön, diese Straße verläuft entlang wenig besuchter Strände und bietet Ausblicke auf die Berge im Landesinneren. Es ist die am wenigsten touristische und authentischste Route der Insel.
Die Straße nach Chamarel: der Aufstieg von der Westküste zum Plateau von Chamarel ist spektakulär, mit Haarnadelkurven und Ausblicken auf den Indischen Ozean und die Lagune. Lassen Sie sich in den Kurven Zeit.
Die Route Royale (Norden): lange, gerade Straße durch die Zuckerrohrfelder im Norden der Insel, typisch für die mauritische Landschaft. Besonders schön bei Sonnenuntergang, wenn die Zuckerrohrhalme golden schimmern.
Die Schluchtenstraße: der Black-River-Gorges-Nationalpark bietet eine Straße mitten im Regenwald, kühl und grün. Manchmal kreuzen Makaken und Hirsche die Straße.
Die Küste von Grand Baie nach Trou aux Biches: Küstenstraße direkt an der Lagune, mit ständigem Blick auf Strände und Segelboote. Die schönste Route der Nordküste.
Praktische Tipps für Ihren Roadtrip
Planung und Navigation
Laden Sie Google Maps mit der Offline-Karte von Mauritius vor Ihrer Abreise von zu Hause herunter. Die mobile Verbindung kann in manchen ländlichen Gebieten im Süden und im Landesinneren unzuverlässig sein. Um überall erreichbar zu bleiben, konsultieren Sie unseren Ratgeber Internet und eSIM auf Mauritius.
Planen Sie an jedem Tag Pufferzeit ein. Die Zeitschätzungen von Google Maps berücksichtigen weder die Staus in Port-Louis noch die zahlreichen Bodenwellen noch die unvermeidlichen Fotostopps vor traumhaften Landschaften.
Tanken und Versorgung
Tanken Sie, sobald der Tank unter die Hälfte fällt. Die Tankstellen (Engen, Total, Shell) sind auf den Hauptachsen gut verteilt, können aber in manchen ländlichen Gebieten im Süden und im Landesinneren selten sein.
Nehmen Sie ausreichend Wasser mit, besonders für die hitzeexponierte Südküste. Die Supermärkte Super U, Winner’s und Jumbo sind überall auf der Insel vertreten und bieten alles für Picknicks am Straßenrand.
Übernachtung unterwegs
Für einen mehrtägigen Roadtrip reservieren Sie Ihre Unterkunft im Voraus, besonders in der Hochsaison (Juli–August, Dezember–Januar). Die kleinen Pensionen (Guesthouses) in den Dörfern im Landesinneren oder im Süden sind oft am authentischsten und günstigsten. Unser Ratgeber Unterkünfte für den Roadtrip gibt Ihnen Ideen für jede Etappe.
Sicherheit und Verhaltensregeln
Lesen Sie vor der Abreise unseren Sicherheitsratgeber. Die wichtigsten Risiken auf den mauritischen Straßen sind unmarkierte Bodenwellen, der Verkehr in den Stadtzentren und das Fahren bei Nacht auf unbeleuchteten Straßen. Lassen Sie keine sichtbaren Gegenstände im Fahrzeug, wenn Sie an Stränden anhalten.
Den Roadtrip in Ihr Budget integrieren
Der Roadtrip mit dem Auto bleibt die wirtschaftlichste Art, die Insel gründlich zu erkunden, besonders zu zweit oder in einer größeren Gruppe. Unser Budgetratgeber für Mauritius hilft Ihnen, die Gesamtkosten zu schätzen:
- Autovermietung (7 Tage, kleiner Automatik-Kleinwagen mit Versicherung): 200 bis 350 EUR
- Kraftstoff (eine volle Woche, etwa 400 km): 40 bis 60 EUR
- Maut: 10 bis 20 EUR für eine Woche
- Gesamtkosten Transport für 2 Personen: etwa 125 bis 215 EUR pro Person für 7 Tage, also weniger als 30 EUR/Tag/Person — deutlich günstiger als Taxis.
Empfohlene Dauer je nach Reisestil
3 Tage: die große Küstenrundfahrt im Eiltempo, nur die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Straffer Rhythmus, aber machbar.
5 Tage: die komplette Rundfahrt mit dem zentralen Plateau und einigen Wasserausflügen. Angenehmer und zufriedenstellender Rhythmus.
7 Tage und mehr: gründliche Erkundung, Nebenstraßen, authentische Dörfer, Wanderungen im Nationalpark. Die ideale Zeit, um die Insel in ihrer ganzen Vielfalt wirklich kennenzulernen.
Für strukturierte Routenvorschläge lesen Sie unsere Ratgeber 7 Tage auf Mauritius und 10 Tage auf Mauritius.
Egal wie lange Sie bleiben, der Roadtrip auf Mauritius ist ein unvergessliches Erlebnis. Die Vielfalt der Landschaften, die Qualität der Straßen, die Freundlichkeit der Mauritier und der Reichtum der lokalen Gastronomie machen diese Insel zu einem außergewöhnlichen Roadtrip-Ziel, ideal für Reisende, die die Insel von innen erleben möchten statt von einer Hotelliege aus.
Roadtrip oder ohne Auto: was ist besser?
Der Roadtrip ist nicht die einzige Möglichkeit, Mauritius zu erkunden, aber bei weitem die flexibelste für alle, die sich von organisierten Touren lösen möchten.
| Mietwagen | Ohne Auto (Bus, Taxi) | |
|---|---|---|
| Routenfreiheit | Vollständig, beliebig viele Stopps | Beschränkt auf Fahrpläne und Buslinien |
| Budget für 7 Tage (2 Pers.) | Etwa 250 bis 430 EUR (Auto + Kraftstoff) | Variabel, oft günstiger, aber Taxis auf Tagesbasis summieren sich schnell |
| Zugang zu abgelegenen Orten (Süden, Plateau) | Einfach | Schwierig, mehrere Umstiege nötig |
| Komfort | Volle Unabhängigkeit, keine Wartezeit | Günstige Busse, aber langsam und manchmal überfüllt |
Für einen detaillierten Vergleich dieser beiden Ansätze geht unser Vergleichsratgeber mit oder ohne Auto auf Mauritius auf Kosten und Einschränkungen ein. Wenn Sie sich für öffentliche Verkehrsmittel entscheiden, erklärt unser Ratgeber zu den Bussen auf Mauritius das Netz und die Tarife, und unser Ratgeber zu den Taxis auf Mauritius beschreibt, wie man einen ganzen Tag mit Fahrer aushandelt.
Vor der Abreise: die Checkliste für Roadtripper
Ein paar einfache Kontrollen ersparen die meisten Unannehmlichkeiten auf den mauritischen Straßen.
- Laden Sie eine Offline-Karte herunter und markieren Sie die Hauptachsen auf unserer Karte von Mauritius, bevor Sie losfahren.
- Überprüfen Sie die tatsächlichen Fahrzeiten zwischen Ihren Etappen mit unserem Ratgeber zu den Fahrzeiten zwischen den Regionen, der die Entfernungen über die oben genannten Hauptachsen hinaus detailliert.
- Fotografieren Sie den Zustand des Fahrzeugs bei der Übernahme, auch kleine Kratzer, um Streitigkeiten bei der Rückgabe zu vermeiden.
- Bewahren Sie eine digitale Kopie Ihres Führerscheins und Ihres Mietvertrags auf Ihrem Handy auf.
- Wenn Sie für kurze Strecken über ein Zweirad nachdenken, beschreibt unser Ratgeber zum Roller auf Mauritius die inselspezifischen Regeln und Risiken.